Vorsorgeuntersuchungen - Human Papilloma Virus (HPV)

 

Was ist das eigentlich? Bei den Frauenärzten liegen die Gebührenkataloge aus, man liest HPV-Test und den Preis, aber weiß eigentlich gar nicht, wie wichtig diese Untersuchung ist. Die Ärzte weisen die Frauen auch nicht darauf hin, es wird oft einfach darüber geschwiegen.


Wissenschaftliche Erklärung

Humane Papilloma-Viren stellen eine große Gruppe von doppelsträngigen DNS-Viren mit einem ausgesprochenen Topismus für kutane und mukosale Epithelien dar.

In Bezug zur tumorigenen Virulenz wird zwischen Hochrisiko- (typischer Vertreter: HPV Typ 16 und 18) und Niedrigrisikotypen (HPV 6 und 11) unterschieden. Entstehen durch Infektionen der zuletzt genannten Gruppe gutartige, selbstlimitierende Hauthyperproliferationen mit deutlicher Regressionsneigung, gelten die Hochrisiko-Infektionen als prämaligne Läsionen z.B. der Uterusschleimhaut.

Das HPV ist ein kleines, nichtumhülltes Virus von 55 nm Durchmesser, doppelsträngige zirkuläre DNA enthaltend, welches Schleimhaut und Epithelzellen befällt und sich im Kern dieser Zellen vermehrt. Mehr als 70 Typen der Papillomaviren sind bekannt. Der Rezeptor für den Zelleintritt ist unbekannt. Einige der Viren wie HPV 16 und 18 tragen im Genom das E6-Onkogen und haben onkogenes Potenzial.

Nach Zelleintritt vermehrt sich das HPV im Kern. Geringe Mengen von Viren werden freigesetzt und infizieren Nachbarzellen. Die befallenen Zellen ändern ihr Wachstumsverhalten, so dass in der Haut Fibrome und Hautwarzen entstehen, auf der Schleimhaut des Respirationstraktes Papillome und im Genitalbereich Kondylome und schließlich Karzinome. Die Infektion mit HPV hinterlässt keine Immunität, so dass mit Blut aus Warzen auch neue Läsionen autolog verursacht werden.

Die Manifestation der HPV-Infektion ist im wesentlichen von Dauer der Infektion, Lokalisation und Zusatzfaktoren wie mechanischen Reizen und anderen Infektionserregern abhängig.

HPV wird nicht über die Plazenta übertragen.

Direkter Kontakt mit papillomatöser Haut und Schleimhaut hat ein hohes Übertragungsrisiko. Mechanischer Schutz (z.B. Kondome) verhindert die Übertragung erheblich.

Die chirurgische Entfernung der Papillome beseitigt die Präkanzerose. Verschiedene lokale Administrationen führen bei der Hälfte der Behandelten zu einer Rückbildung der Warzen; lokale Injektion von Phosphonyl-Aciclo-Cytosin hilft bei Kondylomen oder Kehlkopfpapillomen und führt zu einer dauerhaften Beseitigung. An einer prophylaktischen und therapeutischen Vakzine wird gearbeitet.

Untersuchung

Mittels einer einfachen Untersuchung (Zellabstrich), die leider nur bei begründetem Verdacht oder Vorbelastung von Familienmitgliedern von den Kassen übernommen wird, kann Ihr Arzt/ Ihre Ärztin bestimmen, ob Sie diesen Virus in sich haben und damit für die Entstehung dieser Krebsart vorbelastet sind.

Dieser Virus muss nicht ausbrechen, manche tragen ihn viele Jahre in sich, ohne, dass etwas passiert. Viele Faktoren beeinflussen den Angriff des Virus im Körper. Sie können mit einer gesunden Lebensweise, wenig wechselnden Sexualpartnern bzw. der Benutzung eines Kondoms und vor allem der Stärkung Ihres Immunsystems dazu beitragen, den Virus zu stoppen. Nachgewiesen ist jedoch, dass der Virus eine große Rolle bei der Entstehung des Zervixkarzinoms und auch anderer Krebsarten wie z.B. Zungenkrebs, Vulvakarzinom etc. spielt.
Auch diese Untersuchung ist eine Vorsorgeuntersuchung, die Sie allerdings in den meisten Fällen selbst bezahlen müssen – Ihre Gesundheit sollte es Ihnen wert sein!!!

Vorsorge und/oder Nachbehandlung des HPV

Nicht wieder z.B. an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, wenn man diesen erfolgreich besiegt hat, hängt von einigen Faktoren ab. Z.B. sind die Frauen, die unter 40 Jahren daran erkrankt und zusätzlich noch mit dem HPV belastet sind, stärker rückfallgefährdet als Frauen, die diesen Virus nicht in sich tragen. Es kam schon zu Spontanheilungen, dass ein aufgetretener positiver HPV-Befund wieder verschwindet, jedoch bei vielen Frauen bleibt diese Gefahr nach Operation, Chemo- oder Strahlentherapie trotzdem bestehen. Hier wird durch Wissenschaftler intensiv an Medikamenten geforscht. So gab es letztens einen Bericht über einen Krebs-Impfstoff aus der Kartoffel, woran Wissenschaftler aus Gatersleben forschen. Das Ziel ist es, in der Kartoffel ein Virus-Eiweiß zu produzieren. Die Frauen würden beim Verspeisen der Kartoffel billig und einfach Vorsorge betreiben. Die Forschung steckt jedoch noch in den Kinderschuhen. Ein bereits entwickeltes Medikament aus den USA ist ein Gel, welches in den Gebärmutterhals eingebracht wird.

Impfstoffe zur Stimulierung des Immunsystems können wahrscheinlich in den nächsten 5 Jahren gegen Tumoren eingesetzt werden. Dies geht aus wissenschaftlichen Berichten, die sich in letzter Zeit häufen, hervor. Aber auch Impfungen als vorbeugende Maßnahmen sind in Arbeit, so z.B. gegen die Papillomaviren, die unter anderem auch Gebärmutterhalskrebs oder Leberzellkrebs auslösen können sowie bei z.B. Haut-, Magen- und Speiseröhrenkrebs mit beteiligt sind. Es wird aus gentechnisch veränderten Papillomaviren ein Impfstoff entwickelt, der vor einer Infektion schützen soll. Wissenschaftliche Studien belegen, dass durch den Einsatz der Impfung weniger Frauen an behandlungsbedürftigen Veränderungen am Gebärmutterhalskrebs erkranken. Langfristig könnte auch die Rate an Gebärmutterhalskrebs gesenkt werden. Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfiehlt die HPV-Impfung in Deutschland für Mädchen zwischen zwölf und 17 Jahren.

 Die Viren sind resistent gegen Austrocknung, dadurch kann der Übertragungsweg der Ansteckung mit HPV auch über Schmierinfektionen sein; weiterhin gibt es die perinatale Transmission, d.h. das Kind kann von der Mutter angesteckt werden, bei der horizontalen Transmission wird man durch Warzen von Menschen angesteckt bei zufälligen Kontakten.

Kondome schützen nicht sicher!!!

Die HART-Studie verweist darauf, dass der HPV-Test zuverlaessiger als der PAP-Abstrich bei der Erkennung des Zervixkarzinoms ist. Die Studie belegt auch, dass sich durch den HPV-Test weitergehende Untersuchungen bei vielen Frauen vermeiden lassen.
Sie umfasste 11.085 britische und amerkanische Frauen im Alter zwischen 30 und 60 Jahren. 10.358 Frauen wurden ausgewertet. Quelle: Lancet 362, 1871 2003

Eine französische Studie ist abgeschlossen worden; diese bringt neue Erkenntnisse hinsichtlich der Bedeutung des HPV-Tests für das Screening bei Zervixkarzinomen. Es wird festgestellt, dass hohe Kosten gespart werden können, wenn bei allen Frauen als regelmäßige Erstuntersuchung ein HPV-Test gemacht wird und nur die Frauen, bei denen HPV anzeigt, noch ein PAP-Test durchgeführt wird. Alle anderen Frauen, die keine HPV-Diagnose haben, sollten zwar regelmäßig untersucht werden, aber nicht mehr so kurz hintereinander wie sonst üblich. Empfohlen wird eine Kolposkopie, die auch bei uns nicht von den KK bezahlt wird und deshalb bei nur betroffenen Frauen angewandt, Geld sparen hilft. Die Frauen, bei denen HPV anzeigt und der PAP-Test auch ab III ausfällt, sollten sofort kolposkopiert und bei positivem Befund konisiert/ biopsiert werden. Das lange (oft zu lange) Abwarten entfällt, Frauen werden mit frühzeitigen Anzeichen erkannt und sofort behandelt. Unnötige Tests entfallen und damit spart man tatsächlich Kosten.

Impfung – Kosten und Durchführung

Die Impf-Behandlung besteht aus drei Injektionen, die im Laufe eines halben Jahres verabreicht werden. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 155 Euro pro Dosis. Die Kosten für den Arzt kommen noch dazu, so dass insgesamt mit 500 Euro zu rechnen ist.

Der Impfschutz hält nach bisherigen Erkenntnissen mindestens vier bis sieben Jahre an, er wirke jedoch voraussichtlich deutlich länger; allerdings gebe es hierüber noch keine Langzeitdaten, hieß es bei der Vorstellung des neuen Impfstoffes in Heidelberg.

Trotz des Fortschritts, den der weltweit erste Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs verspricht, bleibe eine kontinuierliche Krebsfrüherkennung unabdingbar, da der neue Impfstoff eben nur zu rund 70 Prozent schütze. In 30 Prozent der Gebärmutterhalskrebs-Fälle seien Infektionen mit anderen HPV-Viren ausschlaggebend, die durch den Impfstoff nicht verhindert werden könnten. 

Bei den Impfstoffen handelt es sich um „Totimpfstoffe“, sog. Virus like particles (leere Virushüllen).  

Die HPV-Impfung wird leider immer noch nicht bei allen Mädchen durchgeführt, es fehlt definitiv an Aufklärung und die Medien haben durch Kampagnen nicht gerade dazu beigetragen, dass die Bereitschaft steigt.  

Laufende Studien werden zeigen, wie weiter vorgegangen werden muss. Von vielen Gynäkologen kommt leider immer noch nicht die notwendige Unterstützung in der Überzeugungsarbeit. Es werden nationale Programme benötigt, die HPV-Impfung könnte z.B. im Rahmen der Rötelnimpfung (zur Vorsorge für spätere Schwangerschaften) mit aufgenommen werden.  

Wie Frau Professor Hampl von der Universität Düsseldorf in der Medical Tribune 2/ April 2011 berichtet, wäre ein Impfschutz auch für Männer/ Jungen sehr wichtig, ähnlich dem Beispiel in den USA - dies vor dem Hintergrund, dass vor allem auch Anal- und Peniskarzinome durch eine HPV-Infektion verstärkt zunehmen (72% der Analkarzinome, 40% Peniskarzinome). Es wird auch beobachtet, dass Vulva- und Vaginalkarzinome immer mehr zunehmen, in immer jüngerem Alter der Patientinnen. Es wird ein Zusammenhang mit der Zunahme von HPV-Infektionen dabei gesehen. 

 

Kritik und Diskussion um Impfstoffe

http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/vorbeugung/hpv-impfung4.php 

www.fda.gov
 

Quellen:
Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften vom 16. Oktober 2006 (http://idw-online.de/pages/de/news179964
)

  

Prävention/ Aufklärung 

Am 6.11.2010 fand eine Sitzung in Berlin mit 13 ausgewählten Frauen aus Deutschland statt (unter Einladung des Deutschen Akademikerinnenbundes), die sich mit dem Thema „Impfprävention“ beschäftigen und dafür kämpfen wollen, dass u.a. auch die HPV-Impfung in das Impfprogramm der STIKO aufgenommen wird.

Grit: "Ich gehöre zu dieser sich neu gegründeten Gruppe als einzige Patientenvertreterin."

Es wurde festgestellt, dass die Impfbereitschaft in Deutschland lt. neuen Zahlen bei knapp 30% liegt – viel weniger als in anderen Ländern, obwohl in Deutschland viele Impfungen kostenlos sind. Sachsen-Anhalt hat dabei die niedrigste Rate. In anderen Ländern werden mühevoll Spenden zusammengesucht, um Impfungen überhaupt finanzieren zu können.  

Viele Jugendliche wissen nicht, dass sie Rechtsanspruch auf die J1-Untersuchung und Impfungen haben. In Sachsen-Anhalt gibt es noch die Reihenuntersuchung in der 6. Klasse, in vielen anderen Bundesländern nicht mehr. Auch viele Eltern kommen ihrer Informationspflicht und Fürsorgepflicht bei Kindern nicht vollständig nach und somit haben viele Impfausweise große Lücken. 

In den verschiedenen Bundesländern existieren Projekte, die sich aber allesamt selbst finanzieren und nicht unbedingt gefördert werden, zur Impfprävention, wie z.B. PIKS (Brandenburg), PIMP your life: Impfbus in Brandenburg (schuetzdich.de), Freunde fürs Leben (Sachsen-Anhalt), Projekte der ÄGGF. Beim Impfbus beispielsweise fahren Ärzte in die Schulen und checken die Impfausweise, frischen Impfungen auf oder impfen neu, um die Lücken zu schließen. Dies geht natürlich nur mit Einwilligung der Eltern; ab 16 dürfen Kinder jedoch selbst entscheiden, ob sie geimpft werden wollen (sog. Einwilligungsfähigkeit ab 16). 

Die Projekte und Ideen, die Impfbereitschaft zu fördern sowie das Wissen, dass Impfen schützt, sind da – müssen gebündelt und deutschlandweit als ein Projekt festgeschrieben werden - mit politischer Unterstützung und somit auch mehr Erfolg in der Impfprävention. Nur wenn es gelingt, die Aufklärung voranzutreiben, wird die Impfbereitschaft zunehmen. 

Programme in Australien haben gezeigt, dass die Impfbereitschaft auf über 87% gesteigert werden kann. Dies ist auch unter dem wirtschaftlichen Aspekt des Rückgangs von langwierigen Erkrankungen – hier sei z.B. auch die Eindämmung von Zervixkarzinomen u.a. durch HPV verursachten Erkrankungen und damit sehr hohen Kosten der Behandlung bei Erkrankung – hingewiesen (Lit: Fairly CK et.al., Sex Transm Infect 2009, 0:1-4; Schulimpfergebnisse). 

 

Tun wir etwas für unsere Kinder! Impfen schützt.

Ärzte in die Schulen. 

Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten:

www.mitdreidabei.de

www.schuetzdich.de

www.j1.gesundheitsreferentin.de 

Im Folgenden wurde die von uns erarbeitete Petition im Februar 2011 bei der STIKO eingereicht und u.a. auch im Konsens 1/2011 über unsere Aktion berichtet. 

 

Eine Publikation zu Kosten beim HPV-Screening in Deutschland ist jetzt aktuell erschienen:

Sroczynski G, Schnell-Inderst P, Mühlberger N, Lang K, Aidelsburger P, Wasem J, Mittendorf T, Engel J, Hillemanns P, Petry KU, Krämer A, Siebert U.

Cost-effectiveness of primary HPV screening for cervical cancer in Germany - a decision analysis.

Eur J Cancer. 2011 Apr 7. [Epub ahead of print] 

Hier wird ausgesagt, dass ein HPV-Screening alle 2 Jahre (oder länger) eine Kostenersparnis gegenüber der Untersuchung mittels normalem PAP-Abstrich in geringeren Zeitabständen bringt. Wenn bei einer Patientin eine HPV-Erkrankung vorliegt und diese in geringeren Abständen in Beobachtung bleibt, Frauen hingegen, die keine HPV-Erkrankung haben, in größeren Abständen dem Arzt zum Screening vorgestellt werden, können erhebliche Kosten gespart werden. Es werden zu oft auch bei gesunden Frauen unnötig verschiedene Tests angewendet. Das HPV-basierte Screening wird als mehr effektiv eingeschätzt als die konventionelle, bisher angewandte Zytologie. 

Literatur:

Smith GD, Travis L.

Getting to know human papillomavirus (HPV) and the HPV vaccines.

J Am Osteopath Assoc. 2011 Mar;111(3 Suppl 2):S29-34.

 

Rae M, Kerridge I.

Vaccines - but not as we know them: an ethical evaluation of HPV vaccination policy in Australia.

Aust N Z J Public Health. 2011 Apr;35(2):176-9. doi: 10.1111/j.1753-6405.2011.00652.x. Epub 2011 Mar 7. 

No JH, Kim MK, Jeon YT, Kim YB, Song YS.

Human papillomavirus vaccine: Widening the scope for cancer prevention.

Mol Carcinog. 2011 Apr;50(4):244-53. doi: 10.1002/mc.20657. 

Quintero Johnson J, Sionean C, Scott AM.

Exploring the Presentation of News Information About the HPV Vaccine: A Content Analysis of a Representative Sample of U.S. Newspaper Articles.

Health Commun. 2011 Apr 4:1-11. [Epub ahead of print] 

Hilton S, Smith E.

"I thought cancer was one of those random things. I didn't know cancer could be caught…": Adolescent girls' understandings and experiences of the HPV programme in the UK.

Vaccine. 2011 Apr 20. [Epub ahead of print] 

Chadenier GM, Colzani E, Faccini M, Borriello CR, Bonazzi C.

Assessment of the first HPV vaccination campaign in two northern Italian health districts.

Vaccine. 2011 Apr 15. [Epub ahead of print] 

Sroczynski G, Schnell-Inderst P, Mühlberger N, Lang K, Aidelsburger P, Wasem J, Mittendorf T, Engel J, Hillemanns P, Petry KU, Krämer A, Siebert U.

Cost-effectiveness of primary HPV screening for cervical cancer in Germany - a decision analysis.

Eur J Cancer. 2011 Apr 7. [Epub ahead of print] 

Beard K.

Reducing the rate of cervical cancer: ethical challenges in public health.

J Natl Black Nurses Assoc. 2010 Dec;21(2):39-43.

 

Bourgault-Villada I.
Anti Human-Papillomavirus vaccines: concepts, aims and trials.
Rev Med Interne 2006, Oct. 4 

McLemore MR
Gardasil: Introducing the new human papillomavirus vaccine.
Clin J Oncol Nurs 2006 Oct.; 10(5): 559-60

Santos M, Landolfi S, Olivella A et.al.
p16 Overexpression Identifies HPV-positive Vulvar Squamous Cell Carcinomas.
Am J Surg Pathol 2006 Nov.; 30(11): 1347-1356

Kjaer S, Hogdall E, Frederiksen K et.al.
The Absolute Risk of Cervical Abnormalities in High-risk Human Papillomavirus-Positive, Cytologically Normal Women Over a 10-Year Period.
Cancer Res 2006 Nov 1; 66(21): 10630- 

Hanna E, Bachmann G
HPV vaccination with Gardasil: a breakthrough in women’s health
Expert Opin Biol Ther 2006 Nov 1; 6(11): 1223-7 

Widdice LE, Kahn JA
Using the new HPV vaccines in clinical practice
Cleve Clin J Med 2006 Oct.; 73(10): 929-35 

Anttila A, Hakama M, Kotaniemi-Talonen L, Nieminen P
Alternative technologies in cervical cancer screening: a randomised evaluation trial.
BMC Public Health 2006 Oct. 16; 6: 252

Kaufmann AM, Schneider A
New paradigm for prevention of cervical cancer.
Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol 2006 Sep 12

Lehtinen M, Herrero R, Mayaud P, Barnabas R, Dillner J, Paavonen J, Smith PG
Chapter 28: Studies to assess the long-term efficacy and effectiveness of HPV vaccination in developed and developing countries.
Vaccine 2006 Aug. 21; 24 Suppl. 3: S233-41

Kahn J.A.
Editorial
Self testing for human papillomavirus using a vaginal swab: placing prevention of cervical cancer in the patient`s hands
Annals of Oncology 15: 847-849 (2004)

Dalstein V., Riethmüller D., Sautiere J.L. et.al.
Detection of cervical precancer and cancer in a hospital population: benefits of testing for human papillomavirus
European Journal of Cancer Vol 40 (8): 1225-1232 (2004)


Anhang R, Wright TC Jr, Smock L, Goldie SJ
Women’s desired information about human papillomavirus.
Cancer 2004 Jan. 15; 100 (2): 315-20

Krauß T
HPV-Impfung und Zervixkarzinom
Journal Onkologie, 01/ 2004: pp: 20-23 (2004)

S. L. Kulasingam, E.R. Myers
Potential Health and Economic Impact of Adding a Human Papillomavirus Vaccine to Screening Programs
JAMA, August 13, Vol 290, No. 6: 781-789, 2003

Shapiro S, Carrara H et.al.
Hypothesis: the act of taking a Papanicolaou smear reduces the prevalence of human papillomavirus infection: a potential impact on the risk of cervical cancer.
Cancer Causes Control 2003 Dec, 14 (10): 953-7

H.G. Meerpohl
Zervixkarzinom
In: Schmoll/Höffken/Possinger (Hrsg.) Kompendium Internistische Onkologie Springer Verlag Heidelberg, 3. Auflage 1999, pp: 1575-1620

B.S. Apgar
Editorial
Changes in Strategies for Human Papillomavirus Genital Disease
American Family Physician, Vol. 55, N 5, 1997


Links:

http://www.3M.com/us/healthcare/pharma/aldara/
http://www.zytologie-aktuell.de/z_Inhalt/zervix.html
http://home.t-online.de/home/Dr.M.Lotz/hpv.htm
http://www.m-ww.de/krankheiten/sexuell_uebertragbare_krankheiten/warzen.html