Patientenpower - Regeln
gegen Ignoranz und Fehlinformation
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Wechseln Sie
den Arzt, wenn Sie merken, dass Ihr Arzt Sie nicht ernst nimmt, Ihre Krankheit mit einem
Lächeln abtut, Sie grundsätzlich nicht an einen Facharzt überweisen will.
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Lassen Sie sich
an Fachärzte überweisen, wenn Sie mehr als eine Grippe haben; mit einer verschleppten
Lungenentzündung, ständigen Blutungen, Schmerzen etc. ist Ihr Allgemeinmediziner
überfordert.
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Lassen Sie sich
von Ihrem Facharzt an ein universitäres Zentrum überweisen, wenn Sie das Gefühl haben,
er behandelt Sie nicht richtig, nimmt Sie nicht ernst, der Verlauf keine positive Wendung
nimmt. Es gibt Brustzentren, Dysplasiesprechstunden z.B. bei V.a. Gebärmutterhalskrebs
nur diese sind ausreichend kompetent! Ohne die zugewiesenen Patienten aus
Facharztpraxen kann keine Studie, keine ausreichende Forschung an den Universitäten
betrieben und somit keine neuen Ergebnisse bei der Bekämpfung von Krankheiten erzielt
werden ein ewiger Kreislauf!
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Nutzen Sie die
Medien wie das Internet; Sie werden staunen, welch wertvolle Hinweise es gibt.
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Leider gibt es
in Deutschland keine "Ärzteliste", die Ärzte empfiehlt hören Sie sich
um, scheuen Sie sich nicht vor Anrufen an universitären Zentren. Es gibt oft gleich
heimatortnah viele gute Ärzte, die Sie nur durch Fragen finden. Ich als Sekretärin in
einer Universitätsklinik freue mich über jeden Patient, der sich rechtzeitig bei uns
meldet und Fragen zu seiner Krankheit stellt, bevor es zu spät ist!
Hinterfragen
Sie mehr, lassen Sie sich nicht klein machen vom Arzt. Sagen Sie "Nein", wenn
Sie mit einer Behandlung nicht zufrieden oder einverstanden sind! Der Arzt muß Sie als
Partner sehen, Sie müssen mitarbeiten wollen, sonst werden Sie nicht gesund.
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Nutzen Sie
unbedingt Vorsorgeuntersuchungen! Leider sind in Deutschland nicht alle
Vorsorgeuntersuchungen kostenlos, aber man gibt so viel Geld für Dinge aus, die man nicht
unbedingt braucht; gibt man Geld für solch eine Untersuchung aus, rettet man evtl. sein
eigenes Leben!
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Seien Sie
hartnäckig.
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Lassen Sie sich
umfassend aufklären, auch wenn es Zeit kostet. Sie müssen auch über das Danach nach
einer Vorsorgeuntersuchung vorher aufgeklärt werden was kann mir passieren, wenn
der Befund positiv ist ich also krank bin.
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Scheuen Sie
sich nicht, nach neuen Medikamenten zu fragen, nach Studien. Dort haben Sie oft noch die
einzige Chance, Ihre Krankheit noch umfassender diagnostizieren und mit den neuesten
Medikamenten behandelt zu wissen. Lassen Sie sich umfassend beraten, was Sie erwartet,
stellen Sie Fragen!
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Seit Dezember 2003 ist erstmalig eine Patientenbeauftragte für die Mitarbeit im Ministerium berufen worden. Informationen finden Sie unter:
www.die-gesundheitsreform.de/hintergruende/Patientenbeauftragte/index.html
www.patienten-information.de
Formulare:
Patientenverfügung
Betreuungsverfügung
Vorsorgevollmacht
Ausweis
Patientenverfügung
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