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Endometriumkarzinom

 

Diese stellen die vierthäufigste Krebserkrankung der Frau dar mit Zunahme in den letzten Jahren vor allem in Deutschland und den westlichen Ländern. Die Mortalitätsraten nehmen dabei aber ab. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 68 Jahren, Altersgipfel zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr. Verschiedene Risikofaktoren wie z.B. Adipositas, späte Menopause, Hypermenorrhö in der Perimenopause spielen eine Rolle bei der Entstehung dieses Tumors. Weiterhin ist davon auszugehen, dass bei ca. 50% aller Endometriumshyperplasien und bei knapp 90% aller Adenokarzinome des Endometriums Alterationen des Genoms vorliegen. Am häufigsten werden Defekte im Bereich der Chromosomen 17p, 14q und 10q beobachtet. Bei den Typ1-Karzinomen findet man häufig Mutationen des K-ras-Onkogens und des Tumorsuppressorgens PTEN/MMCAI. Überexpression von Erb-B2 ist in 10-15% der Endometriumkarzinome beschrieben worden.

Es wird unterschieden in
- End
ometriumkarzinome und
- Uterussarkome.


Uterussarkome sind seltener und stammen vorwiegend aus 2 Gewebsformen: die endometrialen Stromasarkome aus den mesenchymalen Strukturen der Uteruswand und die Leiomyosarkome aus der Uterusmuskulatur.

Lit.:
Beckmann MW, Meerpohl HG
Endometriumkarzinom
In: Schmoll HJ, Höffken K, Possinger K (Hrsg.) Kompendium Internistische Onkologie, 4. Auflage 2005
Springer Verlag Heidelberg, pp: 4559-4596



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