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Dysgerminom

Die Dysgerminome sind mit einem Anteil von ca. 45% die am häufigsten auftretenden malignen Keimzelltumoren. Das mediane Alter beträgt 22 Jahre. Oft werden sie als Zufallsbefund in der Schwangerschaft entdeckt. Nur beim Dysgerminom findet man eine Bilateralität der Adnextumoren in 10-15% der Fälle.

Patientinnen mit dysgenetischen Ovarien haben ein erhöhtes Erkrankungsrisiko.

Sie entstehen aus undifferenzierten Primordialzellen, sind histomorphologisch den männlichen Seminomen vergleichbar. Makroskopisch handelt es sich um solide, relativ weiche Tumoren, die an der Oberfläche gelappt erscheinen, die Farbe ist blaß-gelblich.

Mikroskopisch werden große, abgerundete Zellen mit einem hellen Zytoplasma und großen Kernen beschrieben. Gelegentlich finden sich Anteile von Synzytiotrophoblasten, die wiederum Gonadotropine (hCG) produzieren, was mit einer Pseudopubertas praecox einhergehen kann.


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