Diagnose Krebs - Rezidivtherapie

Eierstockkrebs

Patientinnen mit frühem Ovarialkarzinom haben eine 5-Jahres-Überlebensrate von ca. 80-90%. Im Stadium FIGO III liegt die Rate bei nur noch 25-40% und im Stadium IV unter 15%. Diese Raten hängen allerdings stark von dem Operationserfolg und der Chemotherapie ab. Wenn beide Modalitäten optimal eingesetzt werden, wird auch in fortgeschrittenen Stadien eine Überlebensrate von ca. 50% erreicht.

Es gilt bei Platin-sensiblen Rezidiven eine Re-Induktion mit Platin und Paclitaxel als Standardtherapie. Wenn eine Behandlung mit Platin-haltigen Kombinationen oder Platinverbindungen nicht in Frage kommt, kann Caelyx als Therapiealternative angesehen werden (Gordon et.al., 2004).

 

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Diagnose Krebs - Rezidivtherapie

Endometriumkarzinom


Die Heilungsrate für Pat. mit Endometriumkarzinom ist mit ca. 76% hoch. Die Rezidive treten meist innerhalb von 3 Jahren auf.

Lokoregionaere Rezidive treten am häufigsten am Vaginalabschluss oder im parazervikalen Gewebe auf. Extrapelvine Rezidive werden am häufigsten in der Lunge und in den Knochen, der Leber und den paraaortalen und supraklavikulären Lymphknoten beobachtet. Ca. 6-10% der Pat. erkranken an einem Zweitmalignom.

Rezidive an der Beckenwand sind auch hier problematisch. Eine chirurgische Tumorverkleinerung mit anschließender erneuter Bestrahlung ist häufig die einzig verfügbare Behandlungsoption.

Die Rezidivtherapie richtet sich nach der Lokalisation und der Art der Vorbehandlung.

Fernmetastasen oder Metastasierung im Oberbauch sollte ausgeschlossen werden durch ausreichende Voruntersuchungen vor einer ausgedehnten Operation.

 

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